Vorbereitungen auf den Saisonstart – Einschreibungen geöffnet

Das zweite Wochenende des NATC stand auf dem Plan und so ging es vom 25. bis 27. Juni in die Magdeburger Börde an die „Heimrennstrecke“ – die Motorsport Arena Oschersleben. Das in diesem Jahr neu ins Leben gerufene Konzept das „ADAC Racing Weekend“ war Plattform für zwei Sprintrennen und einen Lauf der Endurance. Über das komplette Rennwochenende des Racing Weekends sind 233 Fahrzeuge an den Start gegangen und die Teilnehmer des NATC waren mittendrin!

Das zweite Wochenende des NATC stand auf dem Plan und so ging es vom 25. bis 27. Juni in die Magdeburger Börde an die „Heimrennstrecke“ – die Motorsport Arena Oschersleben. Das in diesem Jahr neu ins Leben gerufene Konzept das „ADAC Racing Weekend“ war Plattform für zwei Sprintrennen und einen Lauf der Endurance. Über das komplette Rennwochenende des Racing Weekends sind 233 Fahrzeuge an den Start gegangen und die Teilnehmer des NATC waren mittendrin!

Nach den schon recht warmen Trainings-Sessions am Freitag ging es nach den getätigten Einstellungen am Fahrzeug und dem Einfahren auf dem Kurs der nördlichsten Rennstrecke Deutschlands direkt am Samstag in das erste Zeittraining und den ersten Lauf des NATC Sprint.

Sprint 1

Das gut gefüllte Fahrerfeld von 27 Startern war das stärkste an diesem Wochenende. Rennaction pur war an dieser Stelle garantiert. Mittendrin Hans-Heinrich Ernst, welcher in seinem Manta B immer auffällt und leider zu schnell starten wollte – 30 Sekunden Zeitstrafe für den Jumpstart waren die Folge und daher zum Schluss leider nur Platz 11. Die beste Rundenzeit und eine fehlerfreie Runde nach der anderen lieferte Rupert Atzberger ab und fuhr damit einen Start-Ziel-Sieg ein. Hinter ihm folgte Ralf Ott, welcher ebenfalls in einem KTM ins Rennen gegangen ist.

Ralf Iwan blieb an den beiden Vorreitern dran und sichert sich mit seinem BMW E36M3 wie schon zuletzt in Assen einen guten Platz und beendete das Rennen auf Gesamtrang drei.

Einen aufregenden Dreikampf lieferten sich Ingo Witz, Hans-Heinrich Ernst und Dirk Lauth im Mittelfeld. Über mehrere Runden ging es hier am Limit immer mit einem Reifen über die Streckenbegrenzung oder eng durch die Kurve gedrängt.

Spektakulär nahm Ingo Wirtz zur Mitte des Rennens die letzte Kurve vor Start-Ziel und tuschierte den Reifenstapel, sodass er diesen Kampf zwischen den anderen Piloten verlor und zurück stecken musste. Er fing sein Fahrzeug erfolgreich wieder ein und konnte mit kleineren Blessuren das Rennen auf Position acht zu Ende bringen.

Weniger Glück hatte Giovanni Rescica, er hatte an diesem Wochenende viel mit seinem Seat Leon Supercopa vor, aber leider war er ab dem ersten Rennen vom Pech verfolgt und ging nicht in die Wertung dieses Sprint-Laufes ein.  Als Exot in diesem Rennen konnte sich der Astin Martin, von Thilo Goos und Mücke Motorsport Klassik eingesetzt wird auf Platz fünf durchsetzen.

P1 Rupert Atzberger
P2 Ralf Ott
P3 Ralf Iwan
P4 Simon Lange
P5 Thilo Goos

Sprint 2

Das zweite Sprintrennen am Sonntag des Racing Weekends überzeugte durch viel Lackaustausch, spannende Duelle und leider einige Ausfälle. Rupert Atzberger und Ralf Ott setzen sich wieder frühzeitig vom restlichen Feld ab. Simon Lange und Thilo Goos lieferten sich in den ersten Runden zahlreiche Positionskämpfe – Simons Lange im Opel Astra konnte sich letztendlich aber durchsetzen und seinen Platz verteidigen und kämpfte sich weiter nach vorn. Auch aktiv in die Zweikämpfe verwickelt war an dieser Stelle Giovanni Rescica, welcher sich bis Mitte des Rennens auf Position vier halten konnte. Atzberger und Ott triumphierten mittlerweile durch die ersten Überrundungen, da folgte eine Code 60 Phase, ausgelöst durch Giovanni mit seinem Leon Supercopa in der Hasseröder Kurve, welche das Rennen komplett durcheinander brachte. Anschließend häuften sich die Ereignisse – gerade sollte das Rennen wieder aufgenommen werden, so musste Matthias von Chamier mit seinem BMW E46 Alpina nach heftiger Rauchentwicklung das Rennen auf der Gegengeraden beenden und wurde leider nur noch abgeschleppt. Nach der Neuaufnahme des Rennens konnten nur zwei Runden gefahren werden, bis das Rennen endgültig abgebrochen werden musste.

P1 Rupert Atzberger
P2 Ralf Ott
P3 Ralf Iwan
P4 Simon Lange
P5 Oliver Rüsch

 

Endurance

Nach den sehr starken Fahrerfeldern konnten sich im für die Endurace schwierig gestalteten Zeitplan acht Fahrerpaarungen finden, welche sich in das zwei Stunden Rennen am Ende dieses spannenden Rennwochenendes ins Cockpit trauten. Gleich drei Fahrzeuge aus dem Audi R8 Cups wohnten dem Rennen als Gaststarter bei und konnten sich mit ihrer umfangreichen Erfahrung vor den anderen Teilnehmern durchsetzen. Für die NATC Fahrer an diesem Wochenende eine zusätzliche Herausforderung neben den im Rennen vorherrschenden 30 Grad Außentemperatur und rund 60 Grad im Fahrzeug, wusste Daniel Nadelstumpf aus eigener Erfahrung zu berichten. Hier wurden die einstündigen Stints der Fahrer zu einer echten Hitzeschlacht. Daniel ließ es sich dennoch nicht nehmen, nach einer Stunde Dauerbelastung anschließend noch im Livestream für seine anderen Fahrerkollegen zu kommentieren. Alle Fahrer überzeugten durch ihr sehr sportliches Fahrverhalten. Giovanni Rescica, welcher das Rennen als einziger Pilot alleine angetreten war, hatte leider wieder mit Problemen am Fahrzeug zu kämpfen. Er wird nach der Sommerpause mit einem komplett umgebauten Fahrzeug auffahren, versprach er bei der Abholung des Wagenpasses am Sonntagabend. Als einzige Frau im Feld setzte sich Sophie Schöllhorn mit ihrem Teamkollegen Tom Spitzenberger auf Position drei durch.

Der Livestream für das komplette Wochenende kann über den ADAC Youtube Channel abgerufen werden.

Wir freuen uns auf die Fortführung der Saison nach der Sommerpause am 24. Oktober – dann erneut in der Motorsport Arena Oschersleben.

P1 Golz-Erdmann
P2 Zschuppe-Rädlein
P3 Schöllhorn-Spitzenberger
P4 Nadelstumpf-Tübing
P5 Wolf-Schäfer