Trotz sonnigen Wetters, war es am Morgen für viele der Fahrer eine Herausforderung mit den sehr kalten Temperaturen zurecht zu kommen. Kalte Reifen und teilweise noch feuchte Stellen auf der Strecke führten dazu, dass in den Trainings doch nicht alle Fahrzeuge unbeschadet aus den ersten Sessions des Tages hervorgingen. Nach den Qualifyings standen für die Fahrer nach einer langen Sommerpause die Rennen an. Mit spannende Zweikämpfe der Yongsters, einem erneut vollem Fahrerfeld der Sprintrennen und Teamwork beim Endurance Race hatte der Renntag sportlich gesehen allerhand zu bieten.
Youngster Cup Rennen 1 +2
Trotz sonnigen Wetters, war es am Morgen für viele der Fahrer eine Herausforderung mit den sehr kalten Temperaturen zurecht zu kommen. Kalte Reifen und teilweise noch feuchte Stellen auf der Strecke führten dazu, dass in den Trainings doch nicht alle Fahrzeuge unbeschadet aus den ersten Sessions des Tages hervorgingen.
Mika König konnte sich in seinem 318ti die beste Rundenzeit erfahren und damit das erste Rennen des Wochenendes auf der Pole Position beginnen. Neben ihm startete Julian Setnicka auf Rang zwei und Dean Olbrich auf Rang drei.
Alle Fahrer kamen recht gut vom Start weg und konnten problemlos in das Rennen einsteigen, jedoch musste Dean Olbrich im Chevrolet Cruze nach den ersten Minuten einige Plätze abgeben.
Startnummer #360 Daniel Kreusel landete im Kiesbett bei noch verbliebenen 12 Minuten Renndauer. Daraufhin musste für die Bergung des Dacia Logans eine Code60 Phase ausgelöst werden.
Für die verbliebenden acht Minuten konnte das Rennen auch mit dem aus dem Kiesbett geborgenen Fahrzeug wieder aufgenommen werden. Für alle Teilnehmer zählte es nun den erneuten Einstieg ins Rennen zu finden und die Reifen wieder auf Temperatur zu bringen.
Stärkste Frau im Feld war Jasmin Stein, welche sich von Startplatz fünf über das Rennen hinweg auf die dritte Position in ihrem BMW 318ti vorkämpfen konnte.
Die letzte Runde endete spannende mit einem Führungswechsel – so konnte sich Julian Setnicka mit 0,37 Sekunden Vorsprung den ersten Platz sichern, gefolgt von Mika König und Jasmin Stein.
Aufgrund der Missachtung der Code60 Phase wurden nachfolgend im Anschluss an dieses erste Rennen Julian Setnicka und Mika König eine Runde nach hinten versetzt.
So ergab sich folgendes Ergebnis: 1. Jasmin Stein, 2. Dean Olbrich, 3. Piet Matthes
Mit etwas Pech ins Wochenende gestartet, konnte der VW Polo von Celine Kautner zum zweiten Rennen wieder einsatzbereit gemacht werden und sie nahm das zweite Rennen von der letzten Startposition aus auf sich.
Alle Fahrer hatten sich schnell im zweiten Rennen zurechtgefunden und mussten sich aufgrund der mittlerweile kühlen Wetterbedingungen auf veränderte Reifenbedingungen einstellen. Das Rennen war geprägt von sportlich fairen Duellen der dreizehn jungen Piloten.
Zehn Minuten vor dem Rennende landete Moritz Ehrke im Kiesbett und parallel machte sich zudem bei Celine Kautner Flüssigkeitsverlust bemerkbar – das Rennen musste aus Sicherheitsgründen vier Minuten vor dem tatsächlichen Ende durch die rote Flagge abgebrochen werden.
Sprintrennen 1 +2
Das NATC Sprintrennen zog auch diesmal mit einem beeindruckenden Fahrerfeld von 26 Fahrzeugen zahlreiche Zuschauer in seinen Bann. An der Spitze präsentierte sich Horst Kespohl in seinem Ferrari in überragender Form und sicherte sich die Pole Position für das erste Rennen, dicht gefolgt von einer starken BMW-Fraktion.
Falko Seifert, der von Platz zwei startete, konnte seine Position zu Beginn nicht halten, da er Schwierigkeiten hatte, die Kraft seines Wagens zum Start auf den Asphalt zu bringen. Er verlor mehrere Plätze, bevor er sich schließlich in packenden Duellen zurückkämpfte. In der Mitte des Rennens sorgte ein größeres Fahrzeugteil auf der Strecke für eine Code60-Phase, um die Sicherheit der Fahrer zu gewährleisten.
Nach der Wiederaufnahme des Rennens sahen die Fans zahlreiche spannende Überholmanöver und eine beeindruckende Aufholjagd von Seifert. Doch das Pech blieb ihm treu, aufgrund eines technischen Defekts musste er sein Fahrzeug vorzeitig abstellen. Kurz zuvor hatte bereits Dominic Georg sein Auto am Streckenrand abgestellt, was eine weitere Code60-Phase erforderlich machte. In den letzten Minuten des Rennens konnte sich Oliver Rüsch den zweiten Platz sichern, dicht gefolgt von Bernd Schaible, während Thilo Goos mit seinem Aston Martin den vierten Rang belegte. Eine Strafe wegen Missachtung der Code60-Phase erhielt Rohland Kuhz mit der Startnummer 106.
Im zweiten Rennen zeigte Falko Seifert einmal mehr seine Klasse, indem er nach einem Start aus der Boxengasse mit seinem BMW M4 F82 das komplette Feld durchpflügte und sich den dritten Platz auf dem Podium sicherte. Tobias Erdmann siegte in einem packenden Rennen, gefolgt von Horst Kespohl auf Rang zwei. Verschiedene Zwischenfälle, darunter der Ausfall von Wilfried Lechte und Daniel Nadelstumpfs Dreher, sorgten für mehrere Code60-Phasen, bevor das Rennen in den letzten Minuten nochmals spannend wurde.
Das Wochenende endete mit einem Podium, das Tobias Erdmann an der Spitze sah, gefolgt von Horst Kespohl und Falko Seifert.
Endurance Rennen
An diesem Wochenende gab es ein recht überschaubares Endurance-Feld, was den Teilnehmern aber nicht den Fahrspaß nahm. Sechs Fahrzeuge gingen am frühen Samstagnachmittag in ihr einstündiges Rennen inkl. Boxenstopp.
Die schnellste Zeit im Qualifying hatte das Fahrerduo Goos/Pluschkell im Aston Martin Vantage GT4 von Mücke Motorsport. Somit konnten sie auch von der Pole Position starten, verloren diese aber und mussten sich in der ersten Rennphase mit einer Sekunde Rückstand hinter dem Audi R8 GT4 LMS von Seyffarth Motorsport einordnen. Dieser Audi war unter Bernd Schaible leider mit einem eindeutigen Frühstart ins Rennen gegangen. Aufgrund dieses Anfahrens zuckten auch Thilo Goos im Aston Martin und Laurie Brezina im BMW M2 CS Racing Cup. Alle drei Fahrer mussten daher während des Rennens eine Drive Through Strafe absolvieren.
Der Aston Martin kam als erstes Fahrzeug in den Pflichtboxenstopp des Endurance Rennens und damit übernahm der junge GT4 Pilot Matthes Pluschkell das Cockpit. Nach rund zwanzig Minuten übergab Bernd Schaible den Audi an Tobias Erdmann.
Als letzte trat Michelle Kawallek 18 Minuten vor dem Rennende ihren Boxenstopp an. Sie ist als einzige Frau in diesem Feld vertreten und konnte sich am Ende einen starken vierten Platz erfahren.
Andreas Wilhelm musste seinen Volvo S40 T5 Odin leider vorzeitig in der Box abstellen.
Letztendlich konnte trotz der Strafe ein Sieg vom Fahrerduo Goos/Pluschkell im Aston Martin Vantage GT4 eingefahren werden, darauf folgten Schaible/Erdmann und Laurie Brezina als Einzelstarter.