Oliver Rüsch knüpfte nahtlos an seine starken Leistungen aus der Vorwoche an und setzte bereits im ersten Training mit einer Zeit von 1:35,920 Minuten die Bestmarke. Im Qualifying zeigte sich jedoch schnell, dass sein härtester Konkurrent an diesem Tag Bennett Lehmann sein würde. Dieser unterbot die Bestzeit nochmals deutlich und sicherte sich mit einer Runde in 1:34,439 Minuten die Pole Position für das Sprintrennen. Für Dennis Ehlert verlief der Tag dagegen unglücklich, denn sein Volkswagen Golf 3 war nach der Trainingssession nicht mehr einsatzfähig.
Bereits vor dem Rennstart gab es ein besonderes Highlight. Mit einem für den NATC eher ungewöhnlichen Grid Walk erhielten die Zuschauer die Möglichkeit, die Atmosphäre unmittelbar vor dem Start zu erleben und die Teams bei ihren letzten Vorbereitungen aus nächster Nähe zu beobachten. Auch die gut gefüllten Tribünen sorgten für eine besondere Rennstimmung, die von den Fahrern im Cockpit deutlich wahrgenommen wurde.
Gaststarter Amari Kirsch musste mit seinem Porsche 911 GT3 Cup aus der Boxengasse ins Rennen gehen und sich durch das Feld nach vorne kämpfen. Trotz der höheren Leistung seines Fahrzeugs reichte es am Ende für einen respektablen fünften Platz.
An der Spitze entwickelte sich ein spannender Zweikampf. Pole-Setter Bennett Lehmann im BMW M4 GT4 lieferte sich enge Duelle mit Oliver Rüsch im BMW M3 und behauptete letztlich die Führung. Weniger erfolgreich verlief das Rennen für Fabian Niemann, der seinen BMW 320i bereits nach fünf Runden vorzeitig abstellen musste. Alexander Planer erhielt während des Rennens für seinen Hyundai i30 eine Zeitstrafe von einer Sekunde. Auch Jörg Muszczak konnte das Rennen nicht beenden. Sein Seat Leon Supercopa musste nach neun absolvierten Runden aufgrund von Reifenproblemen abgestellt werden.
Nach einem abwechslungsreichen Rennen ergab sich folgendes Podium:
- Bennett Lehmann
- Oliver Rüsch
- Ralf Iwan